Alle meine Freunde sind Superhelden

Alle Leute, die Tom mag, sind Superhelden. Da ist zum Beispiel "Die Kopistin", die jeden Gesichtsausdruck problemlos imitieren kann, oder "Die Froschküsserin", die aus jedem Deppen einen strahlenden Sieger macht - und noch 40 weitere. Tom ist sogar mit einer Superheldin verheiratet. Leider haben die Feinde von Tom, der ein ganz normaler, liebenswerter Typ ist, auch Superheldenkräfte. Und so hat der Hypnotiseur Toms Frau am Hochzeitstag hypnotisiert. Seit sechs Monaten ist sie nun nicht mehr in der Lage, Tom zu sehen, er ist einfach unsichtbar für sie ... "Es gibt Absätze in diesem Buch, die sind so saukomisch, dass ich laut loslachen musste - aber im nächsten Moment war ich zu Tränen gerührt. Denn in Wirklichkeit geht es in dieser ultra-lustigen, schrägen, leider mit 100 Seiten viel zu kurzen Geschichte um die große, wahre, echte, katastrophale Liebe. "Alle meine Freunde sind Superhelden" ist gleichzeitig zwerchfellerschütternd und herzergreifend. So eine Leseerfahrung war mir bisher noch nicht untergekommen. Absolut einzigartig!"(Antje Deistler, WDR2)

Meine Gedanken zum Buch: 

Eigentlich mag ich schräge Geschichten, aber hier halten die ohnehin nur 100 Seiten nichts davon, was der Klappentext und die Kritken versprechen. Das o.g. Zitat ist wohl der intelligenteste Satz im Buch, viel mehr in dieser Art ist nicht zu finden. Es ist ein misslungener Versuch, auf witzige Art verschiedene Menschentypen zu zeigen und eine Liebesgeschichte zu erzählen. Vom versprochenen Lachen und Weinen konnte keine Rede sein. Langweilig, nichtssagend und zum Glück so dünn, dass man es trotzdem bis zum Schluss schafft. Würde ich nicht weiterempfehlen.

Lewis Taylor hatte sin in Businessman verwandelt. Und der Abschleppdienst ließ auf sich warten. Businessman saß also in seinem Auto, errechnete das Vermögen aller Leute, die vorbeikamen, und dabei fiel ihm etwas Seltsames auf. Egal, ob die Leute Millionen besaßen oder hochverschuldet waren, sie sahen alle unzufrieden und gestresst aus. Er schloss daraus, dass es nur einen Vermögenswert gab, und der lautete: zu wenig.

Seitenangabe für Zitat1: 
29
Verlag: 
Luchterhand Literaturverlag
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
ISBN-13: 978-3630621340