Alexis Sorbas

Der Erzähler, ein in England lebender Schriftsteller, erbt an einer Felsenküste Kretas ein Kohlebergwerk. Fest entschlossen, dieses als vermeintlicher Unternehmer zu leiten, bricht er nach Griechenland auf. Dort lernt er den einfachen, vor Lebensfreude sprudelnden Arbeiter und Abenteurer Alexis Sorbas kennen. Von dessen einfachem Wesen schnell eingenommen, bietet der Erzähler Sorbas die Stelle eines Vorarbeiters in dem Bergwerk an. Zwischen Sorbas und seinem Vorgesetzten entwickelt sich eine außergewöhnliche und enge Freundschaft. Der von ungelösten philosophischen Fragen bedrängte Intellektuelle, der sich von der indischen Philosophie, insbesondere von Buddha, Erlösung erhoffte, findet in der Lebenshaltung Sorbas’ die ersehnten Antworten.

Meine Gedanken zum Buch: 

Ein Klassiker, den ich mir einmal als "Pflichtlektüre" gekauft und ewig im Nachtkastl verstauben lassen habe. Und dann hab ich ihn in einem durchgelesen, weil man sich dem Bann der Worte und der Geschichte nicht mehr entziehen kann. Alexis Sorbas, ein armer und einfacher Mann, ist weiser als jeder Gelehrte und lebt das Leben mit einer Lust, die nicht nur auf den jungen Engländer ansteckend wirkt.

Verlag: 
Rowohlt Tb.
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
ISBN-13: 978-3499101588

Kommentare

nur den Film, der ist aber einer meiner Lieblingsfilme.
Ist das Buch auch nur halb so gut wie der Film, ist die Begeisterung der Leserin voll zu verstehen. Soviel "Savoir vivre" auf einem Haufen ist einfach beeindruckend.
Ein Appell nicht alles so ganz todernst zu nehmen im Leben. Es geht dann vieles trotzdem und sogar leichter!
Was im Film noch dazukommt ist die herrliche Musik von Mikis Theodorakis. Fast schon "Minmalmusic"-ähnlich das Thema des alles beherrschenden Tanzes.

Sei beruhigt, das Buch ist noch viel besser, weil die Geschichte noch vielschichtiger ist als im Film und vor allem die Nebenpersonen viel genauer beschrieben werden.
Ich mag den Film eigentlich nicht so gern, aber das liegt vielleicht wirklich daran, dass ich das Buch zuerst gelesen habe.
Natürlich ist Anthony Quinn in seiner Rolle hervorragend, und die Musik von Mikis Theodorakis ist toll. Wusstest Du, dass es diese Art von Musik in Griechenland eigentlich garnicht gab, sondern dass sie eigens für den Film geschaffen wurde, weil Anthony Quinn für die traditionellen griechischen Tänze einfach zu patschert war? Witziges Detail am Rande, finde ich.